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Mit dieser Haltung und souveräner Kontrolle gelingen dem in Chile geborenen Pianisten bestechend zwingende und in sich schlüssige Deutungen von Form und Gehalt. Das hat er auch schon in Ingolstadt beim GKO unter Beweis gestellt. Zu seinem jetzigen Gastspiel reist Perl mit dem Klavierkonzert Nr. 17 KV 543 von Mozart an. Mit seinem introvertierten, in sich gekehrten, intimen Charakter verzichtet dieses im April 1784 komponierte Werk auf jede auftrumpfende Geste. Diese Herausforderung begegnet Perl gemeinsam mit dem GKO unter der Leitung des jungen, aufregenden Dirigenten Paweł Kapuła aus Polen. Als Assistent von Andrzej Boreyka am Belgischen Nationalorchester in Brüssel begegnete er 2016 unter anderem dem heutigen Münchner Staatsopern-GMD Vladimir Jurowski. Von der internationalen Kritik für musikalische Sensibilität, natürliches Charisma und Sorgfalt gepriesen, zählt er zu den führenden, aufstrebenden Dirigenten seiner Generation der 1990er Jahre. Mit dem GKO lauscht er in die „Three Pieces in Old Style“ für Streichorchester seines Landsmannes Henryk Górecki von 1963: eine Reflexion der polnischen Renaissance-Musik. Diese ruhevollen drei Stücke kontrastieren mit der lichten, italienisch anmutenden „Fünften“ von Franz Schubert.

 

Henryk Mikołaj G.recki:
Three pieces in old style

Wolfgang Amadeus Mozart:
Klavierkonzert Nr. 17 G-Dur KV 543

Franz Schubert:
Sinfonie Nr. 5 B-Dur D 485

Alfredo Perl: Klavier
Paweł Kapuła: Leitung